Ambient Assisted Living: Das Haus der Zukunft am Unfallkrankenhaus Berlin

„Selbstbestimmt leben. lernen. pflegen“ – so lautet das Motto des Hauses der Zukunft am Unfallkrankenhaus Berlin (ukb). Smart Health wird hier zur gelebten Realität. Simulationen bereiten für den Ernstfall und ein Leben 4.0 vor. Ein umfangreiches Informations- und Wissensangebot zeigt, was in Zeiten des Internet of Things bereits möglich ist und wohin die Reise für eine alternde Gesellschaft gehen kann. Es ist ein Blick in die Zukunft, der riesige Chancen offenbart und immer weniger Grenzen aufzeigt.

Die Demografiespirale dreht sich immer schneller

Unsere Gesellschaft altert. Was in Japan heute bereits zu beobachten ist, wird morgen auch bei uns eintreten. Die Gesellschaft besteht aus immer mehr älteren Menschen, die von immer weniger jungen Leuten versorgt werden müssen. Ziel muss es folglich – in beiderseitigem Interesse – sein, dass die alternde Gesellschaft so lange wie möglich selbstbestimmt leben kann.

Ambient Assisted Living (AAL)

Die Digitalisierung macht genau das möglich. Vernetzte und mit Sensoren ausgestatte Wohnungen erlauben es auch gesundheitlich eingeschränkten Personen, in den eigenen vier Wänden zu leben. Intelligente Assistenten und smarte Helfer unterstützen genau dort, wo ein Bedarf besteht: Fingerprints ersetzen den Türschüssel, Herdwächter schützen vor Feuer und speziell ausgestattetes Laminat erkennt Stürze und löst im Notfall automatisch einen Notruf aus. Die Beleuchtung lässt sich per Zuruf steuern, Roboter erledigen die Bodenpflege und barrierefreie Dusch-WCs helfen bei der täglichen Körperpflege.

Modell-Wohnung am Unfallkrankenhaus Berlin (ukb)

Wie ein solches Leben in der tagtäglichen Anwendung aussehen kann, ist für die meisten nur sehr schwer vorstellbar. Im Haus der Zukunft am ukb wird genau das möglich: Würdevolles Leben im Alter lässt sich hier mit allen Sinnen erfahren.

Und nicht nur das. Das visionäre Gebäude bildet auch eine zentrale Wissendrehscheibe rund um selbstbestimmtes Leben und Ambient Assisted Living. Das gilt nicht nur für den einzelnen Betroffenen, sondern vor allem auch für das Fachpersonal: vom Mediziner über den Pfleger bis hin zum familiären Helfer und Unterstützer.

Mehr Informationen: https://haus-der-zukunft-am-ukb.de

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