APS schreibt zum 6. Mal Preis aus

Aufnahme Patientendaten © contrastwerkstatt/ Adobe.Stock.com

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Für mehr Sicherheit in Kliniken, Praxen und Pflegeheimen zu sorgen – das ist ein zentrales Vorhaben des Aktionsbündnisses Patientensicherheit e.V. (APS). Teil der Bemühungen ist der Deutsche Preis für Patientensicherheit, den das APS jetzt schon zum sechsten Mal ausschreibt. Die mit insgesamt 19.500 Euro dotierte Auszeichnung richtet sich an Akteure im Gesundheitswesen, die mit zukunftsweisenden Best-Practice-Beispielen oder praxisrelevanten Forschungsarbeiten zu einer offenen Sicherheitskultur beitragen. Bewerbungen sind bis zum 4. November möglich.

Patientensicherheit muss noch besser werden

Um die Patientensicherheit in Deutschland stehe es insgesamt gut, vieles wurde bereits erreicht, resümiert Dr. Ruth Hecker, Stellvertretende Vorsitzende des APS. Dennoch gäbe es weiterhin Verbesserungsbedarf. Neue Ideen und Konzepte, die die Patientensicherheit nachweislich fördern und sich in der Praxis bewährt haben, sucht das APS daher auch in diesem Jahr. Zudem können neue Forschungserkenntnisse zur Risikominimierung eingereicht werden. Mit der Verleihung der Auszeichnung verbindet das APS das Ziel, Maßnahmen zur Fehlervermeidung einer breiten Öffentlichkeit bekannt zumachen und damit zur Nachahmung anzuregen.

Bewusstsein für Patientensicherheit schon in der Ausbildung schaffen

Damit sich die Sicherheitskultur in deutschen Gesundheitseinrichtungen besonders nachhaltig verbessern kann, ist es wichtig, dass schon frühzeitig ein Bewusstsein dafür entwickelt wird. „Patientensicherheit sollte deshalb in allen Gesundheitsberufen schon in der Ausbildung einen höheren Stellenwert bekommen“, so Hecker. „Zudem ist es wichtig, vermeidbare unerwünschte Ereignisse, Risiken und Fehler klar zu benennen und zu besprechen. Nur so können Akteure im Gesundheitswesen aus ihnen lernen.“ Das sei nach Ansicht des APS der richtige Weg – hin zu einer zu einer offeneren Sicherheitskultur im deutschen Gesundheitswesen.

Neue Konzepte werden gesucht! Haben Sie eins?

Bei der Preisausschreibung werden zukunftsweisende Best-Practice-Beispiele oder praxisrelevante Forschungsarbeiten zum Thema Patientensicherheit und Risikomanagement gesucht. Um den Preis können sich sämtliche Akteure im Gesundheitswesen bewerben. Das APS schreibt den Preis auch in diesem Jahr gemeinsam mit der Aesculap AG, dem Ecclesia Versicherungsdienst, der MSD SHARP & DOHME GMBH und der Thieme Gruppe aus. Der erste Platz ist mit 10.000 Euro, der zweite mit 6.000 Euro und der dritte Platz mit 3.500 Euro dotiert. Die Verleihung findet auf der 14. APS-Jahrestagung am 9. und 10. Mai 2019 in Berlin statt. Einsendeschluss ist der 4. November 2018. Hinweise zur Bewerbung finden Interessierte hier.

Über die Presiträger berichten wir, wie auch schon in den vergangenen Jahren, hier im Blog. Lesen Sie mehr über die Gewinner 2018 und 2017.

Quelle:
Pressemeldung des APS vom 23.8.2018

cp/KWM
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