Bewerben Sie sich jetzt für den Eugen Münch-Preis 2018

Sie setzen in Ihrer Klinik neue Technologien ein und nutzen die Chancen, die sich durch die Digitalisierung und Robotik ergeben? Dann bewerben Sie sich jetzt für den Eugen Münch-Preis. Seit 2015 verleiht die Stiftung Münch jedes Jahr die gleichnamige Auszeichnung und würdigt damit Projekte und wissenschaftliche Arbeiten, die die Gesundheitsversorgung positiv voranbringen. Interessierte können sich noch bis zum 1. Juli 2018 bewerben.

Beide Kategorien – „Versorgungsforschung“ und „praktische Anwendung“ sind mit jeweils 20.000 Euro dotiert. Gefragt sind auch neue Versorgungs- und Behandlungsmodelle, Vergütungssysteme oder eine Anpassung der Berufsbilder an die Gesundheitsversorgung der Zukunft. Die Preisträger haben die Möglichkeit, über das Netzwerk der Stiftung Münch wertvolle Kontakte zu knüpfen, die für die Umsetzung ihrer Idee eine hilfreiche Unterstützung sein könnten.

„Es mangelt nicht an beeindruckenden Ideen und kreativen, klugen Köpfen, um die hiesige Gesundheitsversorgung zu verbessern; es mangelt jedoch häufig daran, das starre System mit teilweise unzeitgemäßen Regularien und überbordenden Partikularinteressen überwinden zu können“, betont Stephan Holzinger, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, „mit dem Preis wollen wir den Innovationsdruck auf das System erhöhen und frischen Ansätzen dazu verhelfen, eine Chance auf den Einsatz im Versorgungsalltag zu bekommen.“ Die Auszeichnung der diesjährigen Preisträger findet am 23.November 2018 in München statt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.stiftung-muench.org beziehungsweise in der Informationsbroschüre zur diesjährigen Ausschreibung.

Wer bewertet?

Der Jury gehören in diesem Jahr an: Sebastian Balzter (Redakteur FAZ), Stefan Felder (Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie DGGÖ), Jochen Gensichen (Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin Klinikum der Universität München), Achim Jockwig (Vorstandsvorsitzender Klinikum Nürnberg), Tobias Johann (Managing Partner Rheingau Founders), Peter Langkafel (Geschäftsführer Healthcubator), Mani Rafii (Vorstand der Barmer GEK), und Uwe Schwenk (Direktor der Bertelsmann-Stiftung).

Wer hat den Preis schon entgegengenommen?

Im vergangenen Jahr wurden Alexander Wolff von Gudenberg („Speechagain – die digitale Stottertherapie“) und Dmitrij Achelrod („Gesundheitsökonomische Evaluation von Telemonitoring für COPD in Deutschland“) ausgezeichnet. 2016 erhielten die Entwickler der Migräne-App M-Sense, der Memore-Box von Retrobrain und der Schweizer Telemedizinanbieter Medgate den Preis für ihre praktischen Anwendungen innovativer digitaler Lösungen. 2015 ging der Preis unter anderem an die Wissenschaftler Leonie Sundmacher, Neeltje van den Berg und Jochen Gensichen.

Quelle:
Ausschreibung Eugen Münch-Preis für innovative Gesundheitsversorgung 2018, Pressemeldung der Stiftung Münch, idw online vom 5.3.2018

cp/KWM

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