Digital-gestütztes Präsenzlernen: Die Unterrichtsform der Zukunft?

eLearning für Pflege-Bildungseinrichtungen

© Frohberg GmbH

Früher gab es fast ausschließlich Präsenzunterricht, gerade an Pflegeschulen. Heute wird Wissen hingegen überwiegend virtuell vermittelt. Während ein reiner Frontalbetrieb vor Ort den Möglichkeiten der Digitalisierung nicht mehr gerecht wird, fehlen beim Distance Learning das Miteinander und der Zusammenhalt. Die Lösung liegt folglich dazwischen: Mischformen wie Blended Learning oder digital-gestütztem Präsenzunterricht gehört die Zukunft.

Präsenzunterricht legt den Grundstein

Arbeiten im Team ist in der Regel erfolgreicher und effizienter, als wenn jeder in Eigenregie versucht, eine (Teil-)Aufgabe zu bewältigen. Beim Lernen gilt dasselbe. Damit das Team funktioniert, damit man weiß, wer wo seine Stärken hat, muss man seine Mitstreiter aber zunächst kennen lernen. Und genau das funktioniert in Präsenzformaten wesentlich besser als im virtuellen Raum. Auch für den Unterricht, zum Beispiel an Pflegeschulen, gilt daher: Der Präsenzunterricht legt den Grundstein für einen nachhaltigen Wissenstransfer.

Allerdings ist das Präsenzlernen entkoppelt vom Pflegealltag. Und es kann individuellen Lerntypen und Wissensständen nur unzureichend gerecht werden. Daher bieten sich – unterstützend und ergänzend – digitale Lernformate an.

Digitales Lernen alles nützliche und sinnvolle Ergänzung

Während das Präsenzlernen an feste Orte und Zeiten gebunden ist, kann ergänzendes digitales Lernen die dazwischenliegenden „Lücken“ schließen. Durch vertiefendes Wissen, multimedialen Praxisbezug und vor allem durch Vernetzung – sowohl zwischen den Lernenden als auch mit den Lehrenden und sogar interdisziplinär, indem die Ausbildungsstätten mit angeschlossen werden.

Die richtige Lernplattform entscheidet über den Bildungserfolg

Basis für eine erfolgreiche Umsetzung sind hoch-performante Lernplattformen, die idealerweise speziell auf die Bedürfnisse und Anforderungen des Gesundheitswesens zugeschnitten sind. Intuitive Bedienbarkeit, ein übersichtlicher Aufbau und kollaborative Funktionen halten die Anwendungsbarrieren so gering wie möglich und fördern eine hohe Akzeptanz unter den Nutzern. Zudem sollte die Wissensvermittlung multimedial und vernetzt erfolgen. So lassen sich Praxisinhalte durch kurze Videosequenzen nicht nur anschaulich darstellen, sondern dank interaktiven Features auch kommentieren. Testfragen dienen der Erfolgskontrolle, haben aber auch einen motivierenden Charakter.

Lernplattformen als Brückenbauer

Vor allem während der praktischen Ausbildung brauchen Auszubildende einen verlässlichen Ansprechpartner, um die Brücke zwischen theoretischem Wissen und Praxiserfahrung zu schlagen. Beim digital-gestützten Präsenzunterricht lässt sich bei Rückfragen schnell und unkompliziert Hilfe anfordern – entweder vom Lehrer bzw. Tutor. Oder von den Mitschülern. Der Erfahrungsaustausch mit anderen Auszubildenden ist durch nichts zu ersetzen, denn gerade im Gesundheitsweisen ist es immer wieder erforderlich, Erlebtes richtig einzuordnen, um es verarbeiten zu können. Ein aktives Netzwerk in einem geschützten (Lern-)Raum bietet dafür die idealen Voraussetzungen.

>> Digital-gestützter Präsenzunterricht mit LeLe – der E-Learning-Plattform für Schulen des Gesundheitswesens: Jetzt kennen lernen!

Hinterlassen Sie einen Kommentar