Digitale Symbiose: eBook und Herold.

Interne Kommunikation © styleuneed/Adobe.Stock

© styleuneed/Adobe.Stock

Die Digitalisierung hinterlässt überall ihre Spuren. Die einen sind die ständigen Diskussionen um digitale und automatisierte Prozesse leid, die anderen hingegen sind überzeugt davon, dass Digitalisierung mehr Chancen als Risiken schafft. Ist also die Rede von Digitalisierung, kann alles gemeint sein. Heute meinen wir aber ganz konkret Bücher, die mit dem digitalen Wandel einen neuen Namen bekommen haben: eBooks. Buch versus eBook ist bereits seit vielen Jahren ein beliebtes Diskussionsthema und wirklich einig ist man sich bis heute nicht. Das könnte unter anderem daran liegen, dass es bis dato keinen eindeutigen Gewinner gibt. Aktuell teilen sich noch beide Formate sehr erfolgreich den Markt. Eine eindeutige Nutzertendenz gibt es nicht. Allerdings hat eine Studie der PwC festgehalten, dass sich allein in den letzten vier Jahren der Anteil der eBook-Nutzer auf 53% erhöht hat.[1]

Buch vs. eBook

Die Begriffe Buch und eBook werden oft zusammenhangslos sowie beliebig genutzt und vermeintlich gleichgesetzt. Die große Frage, ob eBooks das klassische gedruckte Buch ersetzen könnte, schwebt ständig im Raum. Um sich dieser Frage anzunehmen, ist hier eine Betrachtung der Definitionen beider Formate sinnvoll, inwiefern eine identische Ersetzung realistisch ist. Spricht man von einem Buch, handelt es sich um eine „meist, größere Anzahl von bedruckten, beschriebenen oder leeren Blättern“, wohingegen das eBook ein „elektronisches Buch ist. Es wird mit einem Handy, Smartphone, Reader, Tablet oder einem anderen elektronischen Gerät, das mit einem Display ausgestattet ist, gelesen und betrachtet.“ Laut Definition muss man von grundlegend unterschiedlichen Formaten ausgehen, sodass eine hundertprozentige funktionelle Gleichsetzung hier nicht aufgeht. Und wie verhält es sich mit der Nutzung?

Vorteile digitaler eBooks als Medium für Weiterbildungen

So wie Bücher nicht nur privat, sondern auch auf Bildungsebene genutzt werden, gelten dieselben Nutzungsbereiche auch für eBooks. Sie werden zunehmend in wissenschaftlichen und schulischen Institutionen eingesetzt. Denn sie bieten mittlerweile deutliche Vorteile zu einem gedruckten Buch:

  • Schnelle Anschaffung: Viele eBooks lassen sich schnell und ohne viel Aufwand downloaden und anschließend direkt nutzen. Die Lieferzeit fällt komplett weg.
  • Zeitgleiche Nutzung: Das elektronische Buch lässt sich genauso unkompliziert leihen sowie insbesondere teilen, denn je nach Lizenzierung kann es häufig von mehreren Nutzern gleichzeitig auf einem eigenen Endgerät gelesen werden.
  • Ressourcenschonend: Ja, eBooks sind umweltfreundlicher und langfristig kostenschonender.
  • Kennt kein Alter: Alles ist vergänglich, auch das Buch – eBooks hingegen sind langlebig. Sie sind einfach archivierbar und mit verschiedenen Endgeräten aufrufbar.

Eines muss an dieser Stelle betont werden: Das Ziel ist nicht, das gedruckte Buch gänzlich zu ersetzen, sondern vielmehr zu betonen, welche Vorteile ein elektronisches Buch für die Zukunft mit sich bringen kann.

eBooks für Institutionen – wie wäre es mit dem Herold?

Besonders für Institutionelle Nutzung bieten eBooks zahlreiche Vorzüge. Denn auch Fachbücher sind im digitalen Format erhältlich – und das nicht zu knapp. Das Angebot steigt stetig und entwickelt sich zunehmend in die digitale Richtung. Auch der als Herold bekannte Fachtitel, der vor 36 Jahren erstmalig als Print-Ausgabe erschien, schlug den Weg in Richtung Digitalisierung ein. Das Kompendium der Inneren Medizin, welches jedes Jahr im Oktober aktualisiert erscheint, kann als elektronische Ausgabe erworben werden. Darüber hinaus haben Krankenhäuser und Kliniken die Möglichkeit, das eBook für das gesamte Haus zu lizenzieren und somit für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeitgleich zugänglich zu machen – und das alles, mit einer einzigen elektronischen Ausgabe. Dabei ist das digitale Buch leicht durchsuchbar, weist auch nach vielfältiger Nutzung keine Gebrauchsspuren auf, bietet schnellen und gleichzeitigen Zugriff und jährliche Updates.

Weitere Vorteile einer Kliniklizenz sind:

  • Die Kliniklizenz beinhaltet ein jährliches Update
  • 40% Preisvorteil gegenüber der Print-Ausgabe
  • Richtige Informationen werden schnell und ohne viel Aufwand gefunden
  • Das ganze Krankenhaus kann jederzeit und überall darauf zugreifen

Mehr zum Ursprung des Herold können Sie im Fachbuch-Blog lesen. Hier geht es zum Beitrag.

Produktinfo

Innere Medizin 2020 (eBook)


Herold, G.


Eine vorlesungsorientierte Darstellung


Mehr zum Artikel

 

Quelle:

[1] https://www.pwc.de/de/technologie-medien-und-telekommunikation/umfrage-e-books-dezember-2017.pdf

sü/KWM

Hinterlassen Sie einen Kommentar