Intelligentes Kompetenzmanagement: Heute schon an morgen denken!

Wohin will sich Ihr Krankenhaus entwickeln? Welches Wissen benötigt die Klinik, um die Ziele von morgen erreichen zu können? Und welche Rolle spielt der demografische Wandel bei diesem Prozess? stehen vor der Herausforderung, dass sie mit immer weniger Mitarbeitern immer mehr und häufig multimorbide Patienten versorgen müssen. IT-Tools und Automatisierungslösungen können bei dieser Mammutaufgabe unterstützen. Denn auch moderne Technik muss von geschultem Personal bedient werden. Wenn es um das Kompetenzmanagement geht, gilt folglich der Grundsatz: Heute schon an morgen denken. Mit der Hilfe von Künstlicher Intelligenz gelingt das besonders gut.

Kompetenzmanagement als Qualitätsmanagement-Merkmal.

Spätestens seit die weit verbreitete Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001 explizit fordert, dass Organisationen Wissensmanagement-Prozesse etablieren – und zwar insbesondere in Bezug auf die Kompetenzplanung, ist dieses Thema in den Fokus der Personalverantwortlichen gerückt. Auch zahlreiche Kliniken sind ISO-9001-zertifziert. Und selbst die, die dieses Siegel nicht anstreben, tun gut daran, sich zumindest an den Grundzügen der ISO 9001 zu orientieren, um für künftige Herausforderungen im Gesundheitswesen gut gewappnet zu sein.

Strategische Wissensziele definieren

Konkret fordert die ISO 9001, dass Organisationen – also auch Klinken – neben strategischen Zielen auch Wissensziele definieren. So sollen sie aussagefähig werden, mit welchen Kompetenzen sie künftige Meilensteine erreichen wollen. Es gilt daher, vorhandene Kompetenzen zu identifizieren und eventuelle Wissenslücken aufzudecken, um davon ausgehend einen Maßnahmenplan zu entwerfen, wie sich diese Wissenslücken am besten schließen lassen.

Auf der Suche nach dem „Perfect Fit“

Kompetenz-Roadmaps dienen dazu, Weiterbildungsmaßnahmen zu planen und Recruitingstrategien zu entwerfen. Es stellt sich dabei unter anderem die Frage, ob erforderliche Kompetenzen extern eingekauft werden müssen oder ob sie sich aus den eigenen Reihen schließen lassen. Neben der Fachkompetenz geht es dabei insbesondere auch um die Methoden- und Sozialkompetenz. Erst im Zusammenspiel aller drei Kompetenz-Dimensionen zeigt sich, ob ein Mitarbeiter nicht nur fachlich geeignet ist, sondern auch in das bestehende Klinikgefüge passt. Es geht also nicht nur um Mediziner, Pflegekräfte etc. mit einem bestimmten fachlichen Kompetenzprofil, sondern um den „Perfect Fit“, der sich nahtlos in die existierenden Strukturen einfügt und gezielt Akzente für die künftige Klinikentwicklung setzt.

Smarte HR-Assistenten als Unterstützung im Personalbereich

Doch genau diesen Perfect Fit zu finden, wird immer schwerer. Künstliche Intelligenzen können helfen, sowohl Stellenausschreibungen entsprechend zu formulieren als auch Bewerbungsunterlagen zu analysieren. Außerdem unterstützen smarte HR-Assistenten dabei, mögliche Karrierepfade zu entwerfen, Förderpotenziale zu erkennen und Teamzusammenstelllungen zu optimieren.

Krankenhäuser sind angesichts der zunehmenden personellen Engpässe gut beraten, wenn sie nicht nur ihren Chirurgen einen OP-Roboter zur Seite stellen und das Pflegepersonal mit einem Pflegeroboter unterstützen, sondern auch ihren Personalbereich mit smarten HR-Assistenten unter die Arme greifen.

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