Intelligentes Lernmanagement: Pflichtschulungen auf Knopfdruck

eLearning im Krankenhaus

© Thieme & Frohberg GmbH

Hygienekurse, Datenschutz- und Notfallmanagement-Seminare gehören zu den klassischen Pflichtschulungen im Gesundheitswesen. Statt die Kompetenzen vor Ort zu erwerben bzw. aufzufrischen, heißt es seit Ausbruch der Corona-Pandemie: Lernen auf Distanz. Damit verbunden sind nicht nur Herausforderungen wie effizienter Praxistransfer trotz virtueller Wissensvermittlung, sondern auch organisatorische Fragen. So muss die Durchführung von Pflichtschulungen beispielsweise dokumentiert werden, um Rechtssicherheit zu erlangen. Gerade vor diesem Hintergrund gelten Lern-Management-Systeme (LMS) als besonders intelligente Lösungsalternativen, die sich angesichts ihrer guten Usability, der hohen Interaktionsraten und des smarten Berichtswesens auch in Zukunft im Bereich der Pflichtschulungen etablieren werden.

Pflichtschulungen – ein notwendiges Übel?

Hand aufs Herz: Pflichtschulungen empfinden die meisten Beschäftigten als lästige Pflicht. Egal ob Arbeitsschutz, Erste Hilfe oder Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – die gesetzlich geforderten Schulungen kosten vor allem wertvolle Zeit. Nicht nur bei den Teilnehmern. Sie binden darüber hinaus Ressourcen für Organisation und Durchführung. Und was passiert, wenn ein Kollege zum Pflichttermin plötzlich erkrankt oder aus einem anderen Grund nicht eilnehmen kann? Dann braucht es Nachholtermine, was wiederum Kapazitäten bindet. Kurzum: Wurden Pflichtschulungen in der Vergangenheit als Präsenzveranstaltungen durchgeführt, waren die rechtlichen Aspekte zwar erfüllt, aber bei Planung, Durchführung und Wissens-Output lag noch erhebliches Optimierungspotenzial.

Effizienter dank digitaler Weiterbildungsformate

Pflichtschulungen müssen

  • inhaltlich korrekt durchgeführt werden,
  • einen Bezug zum Arbeitsalltag aufweisen und
  • nachweisbar sein.

Zudem gilt es, die Weiterbildungshistorie jedes einzelnen Mitarbeiters stets im Blick zu behalten. Welche Schulungen sind noch offen? Wie lassen sie sich optimal verbinden? Und welche Umsetzungsform – von Online-Modulen über Blended-Learning-Konzepte bis hin zur Präsenzveranstaltung – wird Thema und Lernendem am besten gerecht?

Im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes gilt es, Weiterbildung – inklusive Pflichtschulungen – so individuell wie möglich anzubieten, aber das Kompetenzmanagement zentral zu steuern.

Praxisfall: Lebenslanges Lernen im Krankenhaus

Genau dieser Anspruch lässt sich mit Hilfe einer Lern-Management-Anwendung umsetzen. So koordiniert beispielsweise HeLeNe[1] – kurz für „Health Learning Network“ – Schulungen, Fortbildungen und Unterweisungen für Kliniken und Krankenhäuser aus einer Hand. Egal ob Planung, Verwaltung, Durchführung oder Nachbereitung – HeLeNe bietet maßgeschneiderten Wissenserwerb für Ärzte, Pfleger & Co. Gleichzeitig entlastet die intelligente Lern-Management-Software die Weiterbildungsverantwortlichen, indem es sie nicht nur bei der Erstellung von Schulungsunterlagen unterstützt, sondern das gesamte Teilnehmermanagement automatisiert erledigt. So werden Einladungen, Erinnerungen und Zertifikate per Knopfdruck erstellt bzw. versendet. Zudem lässt sich die Lösung an bestehende HR-Systeme anbinden. So fließen Weiterbildungsinhalte vollautomatisch in Stellenbeschreibungen ein oder werden zur Grundlage für Mitarbeitergespräche. Auch für das nächste Qualitätsmanagement-Audit sind Sie dank transparenter Prozesse und vollständiger Nachweisbarkeit bestens gerüstet. Moderne Lernmanagement-Lösungen unterstützen damit genau dort, wo es erforderlich ist: bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Schulungsmaßnahmen. Zudem erhöhen sie dank intuitiver Bedienbarkeit und kollaborativen Elementen die Akzeptanz bei den Teilnehmern, so dass auch Pflichtkurse nicht mehr als notwendiges Übel gelten müssen – sondern zum echten Mehrwert werden.

Quelle:

[1] https://klinik-wissen-managen.de/helene-funktionen.htm#berichte

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