Intranet – das Wissensportal für alle Mitarbeiter

Intranet © paisan191/adobe.stock.com

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Stellen Sie sich vor: Alle Ärzte, medizinischen Fachkräfte, Pfleger und die Verwaltung sind auf einer Plattform vernetzt. Dort können sie sich untereinander austauschen und abstimmen. Zudem erhalten sie über einen zentralen Zugang genau die Informationen, die für ihre Arbeit wichtig sind – von der Gesetzesänderung über Leitlinien bis hin zum Schichtplan und dem aktuellen Angebot in der Kantine. Und auch wer nach neuesten Forschungsergebnissen, Fachinformationen oder Publikationen sucht, ist hier richtig: Auf Knopfdruck werden relevante Ergebnisse angezeigt – selbstverständlich nur aus validen Quellen. Das klingt gut? Ist es auch! Und mit einem Intranet schnell, einfach und oft sogar kostengünstig zu realisieren. Auch in Ihrem Haus!

Mehrwert statt Mehrarbeit

Neue Software-Lösungen, technische Raffinessen und Verwaltungstools: Bei solchen Schlagwörtern werden die Verantwortlichen hellhörig – und winken schnell ab. Das klingt teuer und aufwändig, ist oft mit viel Mehrarbeit verbunden und bringt im schlimmsten Fall den medizinischen Ablauf durcheinander. So die weit verbreiteten Vorurteile. Doch wer getreu dem Motto: „Augen zu und hoffen, dass der Kelch noch einmal an uns vorbeigeht“, am Alten festhält, der verschwendet Zeit und Geld.

Vor allem das Thema Wissensbeschaffung beschäftigt – und belastet – das Klinikpersonal zunehmend. Steigende Patientenzahlen, medizinischer Fortschritt und sich vervielfachende Krankendaten machen die Suche nach der richtigen Information oft zur zeit- und nervenraubenden Angelegenheit. Das gilt für interne Daten ebenso wie für externe. Wobei für Letztere noch der Aspekt der Validität hinzukommt. Welchen Quellen kann ich vertrauen? Und welchen eher nicht?

Informationsbeschaffung ist vielfältig und komplex

Um die Mitarbeiter an dieser Stelle nachhaltig zu entlasten, sollten sie ein Werkzeug an die Hand bekommen, das sie beim Umgang mit Wissen unterstützt. Dieser Umgang bezieht sich insbesondere auf drei Aspekte:

  1. Die aktive Suche nach Informationen, zum Beispiel nach Laborwerten oder Patientendaten.
  2. Die zentrale Bereitstellung von Wissen, zum Beispiel geänderte Leitlinien oder neue rechtliche Vorgaben.
  3. Der aktive Austausch zwischen den Mitarbeiter, zum Beispiel unter Medizinern, aber auch zwischen Ärzteschaft und Pflegeteam.

Das Intranet als Wissenscockpit

All das kann ein Intranet leisten. Wobei Intranet oft verwirrend ist, schließlich lässt es sich auch nach außen hin öffnen. Es bezieht interne Quellen ebenso ein wie externe. Daher sollte es vielleicht besser Wissens- oder Informationscockpit heißen. Aber ganz gleich unter welcher Bezeichnung –an erster Stelle stehen natürlich Konzeption und Implementierung. Oft erfolgt Letztere aber nicht mehr mit Technikern vor Ort. Auch werden die Computer dafür nicht mehr blockiert. Vielmehr steht die Anwendung nach erfolgreicher Konzeption und Umsetzung webbasiert zur Verfügung. Ein Klick genügt und Sie sind online. Genauso wie alle Mitarbeiter und Kollegen. Und schon kann es losgehen!

Da Sie sich nur noch einmal anmelden müssen, um auf den kompletten Wissensbestand der Klinik sowie auf verifizierte externe Quellen zugreifen zu können, entfällt das Suchen in verschiedenen Datenbanken, Dokumenten und Laufwerken. Ein Klick genügt und die gewünschte Information erscheint auf Ihrem Bildschirm. Die dadurch gewonnene Zeit lässt sich in bares Geld umrechnen. Oder in so genannte „Quality Time“, die dem Patienten zugutekommt.

nl/KWM
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Ein Kommentar auf “Intranet – das Wissensportal für alle Mitarbeiter”

  1. David sagt:

    Vielen Dank für den schönen Artikel zum Thema Wissensmanagement. Es ist äußerst spannend, in welchen unterschiedlichen Ausprägungen Wissensmangement in den verschiedensten Branchen eingesetzt wird. Wir haben in von uns durchgeführten Projekten ausschließlich positives Feedback zur Softwarelösung Confluence von Atlassian erhalten. Es ermöglicht ein Wissensmanagement-Intranet und verbessert so die Beschaffung von notwendigen Informationen, Dokumenten etc. Dadurch werden interne Abläufe vereinfacht und Zeit gespart. Inbesondere in Kliniken, in denen Zeit ja bekanntlich knapp ist, kann ein Wissensmanagement-System vielseitige positive Auswirkungen haben.

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