KI in der Medizin – Kompetenzzentrum

© Thieme & Frohberg GmbH

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KI in der Medizin ist längst ein bekanntes Thema: Intelligente Pflegeroboter, smarte Reha-Assistenten, Chatbots zur Steuerung des Klinikaufenthalts … Künstliche Intelligenz (KI) hat bereits Eingang in das Gesundheitswesen gefunden. Die technischen Möglichkeiten zum weiteren Roll-out sind immens. Die Herausforderung besteht darin, die besten und praktikabelsten Lösungen aus der Vielzahl der realisierbaren Tools zu identifizieren und zu implementieren. Zudem entstehen mit der Nutzung künstlicher Intelligenz ethische Fragen. Aber auch die IT-Sicherheit spielt eine wichtige Rolle. Eine besondere Bedeutung hat z.B. die Nutzung der durch KI generierten Datenmengen. Damit reichen KI-Initiativen weit hinein in die verschiedenen Handlungsfelder des Wissensmanagements. Ein neues Forschungsprojekt soll die heterogenen Ressourcen künftig bündeln und die Einführung künstlicher Intelligenz in der Medizin vorantreiben. Mit all ihren Facetten

KI in der Medizin – Die Herausforderung

Die Digitalisierung nimmt in allen Lebensbereichen weiter Fahrt auf. Und damit auch im Gesundheitswesen. Unter dem Namen „KI-Space für intelligente Gesundheitssysteme“, kurz KI-SIGS, fokussiert ein KI-Kompetenzzentrum dabei die drei relevanten Bereiche:

  1. Gesundheitswirtschaft,
  2. Medizin und
  3. Medizintechnik

Das Augenmerk der beteiligten Forscher liegt auf den durch die Digitalisierung erzeugten Datensätzen – und deren Potenzial für intelligente Gesundheitssysteme einerseits und selbstlernende KI-Lösungen andererseits.

Das Ziel

Das KI-Kompetenzzentrum sucht nach umsetzbaren Strategien für den Einsatz smarter Systeme im Health Sector. Vom Chatbot bis zum Medizinroboter: Das Kompetenzzentrum möchte neue Formen intelligenter Assistenzsysteme nicht nur theoretisch erforschen, sondern die Entwicklung vorantreiben und praktisch erproben. „Wir wollen tragfähige Antworten auf die Frage finden, wie künstliche Intelligenz die Gesundheitstechnologie verbessern kann“, fasst Dr. Eva Gümbel, Staatsrätin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg, das Ziel der Vorzeige-Initiative zusammen.

Das Kompetenzzentrum

Beteiligt sind die norddeutschen Universitäten Hamburg, Lübeck, Kiel und Bremen, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und zwölf Unternehmen. Das Projekt ist zunächst auf zehn Jahre ausgelegt und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) mit rund zehn Millionen Euro gefördert.

Hier finden Sie informatives Videomaterial der KI-SIGS (Konzept „KI-Space für intelligente Gesundheitssysteme“) zum Thema „KI-Space für intelligente Gesundheitssysteme“.

nl/KWM


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