Messenger-App für Ärzte soll Austausch zwischen Kliniken und Praxen verbessern

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Dr. Enise Lauterbach überzeugte beim Gründerinnenpreises der IHK Trier mit der App Cons!lium. © IHK Trier/Helmut Thewalt

Dr. Enis Lauterbach hat eine Messenger-App für Ärzte entwickelt. Die Trierer Ärztin möchte damit die Kommunikation zwischen niedergelassenen Medizinern und Klinikärzten verbessern. Die Jury der Industrie und Handelskammer (IHK) in Trier hat die Kardiologin mit ihrer Idee bereits überzeugt. Letzte Woche erhielt sie den erstmals ausgeschriebenen Gründerinnenpreis der Region Trier.

Kommunikationshürden kosten wertvolle Zeit

Dr. Enis Lauterbach arbeitete bis 2018 als Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Trier. Hier baute sie auch die kardiologische Rehabilitation „ZAR Nanz medico“ mit auf. Dabei stieß sie immer wieder auf Schwierigkeiten in der Kommunikation mit niedergelassenen Kollegen. Der dringend notwendige Austausch von Patientenbefunden sei oft nicht reibungslos verlaufen, weil die Verantwortlichen nicht zu erreichen waren: Sei es wegen besetzter Leitungen oder der Abwesenheit wegen Notfalleinsätzen oder Operationen, schildert Lauterbach. Dabei dränge für die Patienten die Zeit.

Sicherer Datenaustausch per App

Eine Lösung musste her, deshalb entwickelte sie selbst einen Ärzte-Messenger. Über Consi!ium, so der Name der digitalen Anwendung, können Mediziner Röntgen- und CT-Befunde, Ultraschallbilder, Herzkatheterfilme und vieles mehr austauschen und sich miteinander beraten. Der Schutz der Patientendaten war Lauterbach ein besonderes Anliegen. Deshalb laufe die Übertragung auch über eine spezielle Software per Cloud, erklärt Lauterbach.

Quelle:
IHK Trier

cp/KWM
Bildquelle:
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