Online-Terminvergabe: Per Mausklick zum Arzttermin?

© Thieme & Frohberg GmbH/ Online-Terminvergabe in Arztpraxen

Entweder klingelt das Telefon ununterbrochen oder aber die automatische Bandansage muss darüber informieren, wann ein Ansprechpartner wieder erreichbar ist. Die Terminvergabe in Praxen und Krankenhäusern verweilt vielerorts noch im  Zeitalter vor der Digitalisierung. Dabei können intelligente Terminmanagement-Systeme die Patientenzufriedenheit deutlich erhöhen. Gleichzeitig entlasten sie das administrative Personal und sorgen weiterhin dafür, flexibel auf das dynamische und nur schwer planbare Patientenverhalten zu reagieren.

Best Practice: Terminmanagement am St. Elisabeth-Hospital in Meerbusch

Einen Arzttermin vereinbaren, auch nach Feierabend oder am Wochenende? Bisher war das undenkbar. Doch es ist Licht am Ende des Tunnels. Einige Arztpraxen haben die Vorteile der Online-Terminvergabe bereits erkannt, nun folgen auch die Krankenhäuser. So auch die Klinik für Innere Medizin und Rheumatologie am St. Elisabeth-Hospital in Meerbusch.

Die Vorteile im Überblick der Online-Terminvergabe

Doch was macht die Online-Terminvergabe so attraktiv? Es ist vor allem der hohe Komfort für die Patienten. Sie leben in einer digital geprägten Welt. Die digitale Welt ermöglicht esNahrungsmittel, Kleidung und Bücher per Mausklick zu bestellen, Zugtickets online zu buchen oder aber auch Handwerkertermine zeit- und ortsunabhängig per Smartphone zu vereinbaren. Genau diesen Service erwarten sie auch von behandelnden Ärzten und von ihrer Klinik.

Doch nicht nur die Patienten profitieren, die Mehrwerte auf Praxis- bzw. Klinikseite sind immens. Dazu zählen:

  • Die Entlastung des Personals an der Rezeption.
  • Die bessere Planbarkeit des Patientenaufkommens.
  • Eine Reduzierung der Spontan-Patienten.
  • Eine deutliche Verminderung der No Shows – also derjenigen Patienten, die nicht zum vereinbarten Termin erscheinen.

Erinnerungsfunktion mit Mehrwerten

Die Vorteile bei der Terminverwaltung rühren unter anderem daher, dass die Online-Vergabe auch eine mobile Nutzung erlaubt. Und wer per Handy „bucht“, der kann sich automatisch an seinen bevorstehenden Arztbesuch erinnern lassen, beispielsweise per SMS. Bei einer reinen Online-Vergabe verschickt das System stattdessen eine E-Mail. Und zwar vollautomatisch.

Umgekehrt kann die Praxis oder das Krankenhaus auch über eventuelle Verschiebungen informieren, beispielsweise in Folge eines Notfalls.

Online-Terminvergabe mit erweiterten Funktionsumfang

Müssen Patienten nüchtern zum Termin kommen? Und was bedeutet das konkret für sie? Solche Fragen können ebenfalls Bestandteil des Terminmanagements sein. Wird beispielsweise ein Termin für ein großes Blutbild vereinbart, dann versendet das Termin-Tool automatisch den Hinweis: „Bitte kommen Sie zum vereinbarten Termin nüchtern. Das bedeutet für Sie …“. Wer einen solchen Termin für den späten Nachmittag anfragt, bekommt hingegen den Tipp: „Diesen Termin müssen Sie nüchtern wahrnehmen. Ich empfehle daher einen Vormittagstermin.“ Auch notwendige Patienten-Zustimmungen lassen sich auf diesem Weg einholen, indem Formulare mitverschickt werden. Füllt der Patient sie direkt online aus, lassen sich die Daten per Mausklick übernehmen, was zu einer weiteren Entlastung des Praxis- oder Klinikmanagements führt.

 

nl/KWM

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