Suchen oder finden? Clinical Search macht den Unterschied!

Informationssuche © wladimir1804/ Adobe.Stock.com

Die Ressource Wissen gilt branchenübergreifend als wichtigster Wertschöpfungsfaktor. Sie hat mittlerweile einen Anteil von 60 Prozent an der Gesamtwertschöpfung. In wissensintensiven Branchen liegt der Wert noch deutlich höher. Das gilt auch für Kliniken. In diesem Zusammenhang müsste es ja eigentlich eine positive Botschaft sein, dass sich das weltweite Datenvolumen jährlich verdoppelt und bereits im Jahr 2025 Daten mit einem unvorstellbaren Volumen von 163 Zettabyte – eine Zahl mit 21 (!) Nullen – neugeneriert werden. Ist es aber nicht! Vielmehr kann diese Deloitte-Prognose als Warnschuss dienen, klinisches Wissen endlich zu vernetzen und auffindbar zumachen.

Stellen sie sich vor, im Wirtschaftshof Ihres Krankenhauseshält ein Lkw – beziehungsweise eine ganze Kolonne –, entlädt 163.000.000.000.000.000.000.000 neue Patientendaten in Form einzelner Zettel. Dieser unstrukturierte „Haufen“ enthält alles Wissen über ihre künftigen Patienten. Sie müssen es nur finden! Abgesehen davon, dass das gesamte Verwaltungsteam aufgrund von Unzumutbarkeit fristlos kündigen würde, verdeutlicht dieses Bild, was da auf uns zukommt. Es gilt, diese Datenflut beherrschbar zu machen.

Wer sucht, der findet nichts

Früher galt: Wer sucht, der findet! Heute heißt es eher: Wer sucht, der verliert jede Menge Zeit! Der Grund dafür sind die gigantischen Datenmengen auf der einen und die fehlende Vernetzung des verfügbaren Wissens auf der anderen Seite. Wissen liegt vor allem in unstrukturierter Form vor –und in einer Vielzahl, oft noch analoger, Formate. Dazu zählen Telefonnotizen und Memos ebenso wie papiergebundene und digitale Patientenakten, Laufzettel, E-Mails, Sprachaufzeichnungen, Datenblätter, Personalakten, dokumentierte Gesprächsverläufe und und und… Sie alle enthalten Wissen, das in den Krankenhausabläufen, in der Kommunikation mit Patienten oder bei der Abstimmung mit Kollegen sowie externen Beteiligten (Fachärzte, Krankenkassen, Lieferanten et cetera) relevant sein kann.

Das gesamte Klinikwissen wird immer und überall verfügbar

Kliniken müssen folglich beginnen, zu digitalen – und damit weitgehend papierlosen – Krankenhäusern zu werden. Das heißt: Analoges Wissen wird digitalisiert und digitale Systeme vernetzt, so dass sich alle Mitarbeiter nur noch einmal pro Schicht anmelden und autorisieren müssen, um dann entsprechend ihrer Zugriffsrechte, das gesamte Organisationswissen abrufen zu können. Auf Knopfdruck oder Mausklick, am stationären PC, an Terminals oder über das Dienst-Tablet. Und zwar binnen Sekunden und ohne Zeitverlust.

Vernetzte Daten sind auch eine Frage der Sicherheit

Auf diese Weise wird die wachsende Datenflut zum Mehrwert,der die medizinische wie administrative Arbeit im Krankenhaus fördert, ja sogar zum Qualitätszuwachs beitragen kann. Übersehen Kliniken allerdings die Zeichen der Zeit, wird ihnen die Datenflut bereits in Kürze über den Kopf wachsen. Sie wird unbeherrschbar und erfordert infolgedessen hohen Mitarbeiter- und sonstigen Ressourceneinsatz, um den Kampf gegen die Daten nicht zu verlieren. Datenmanagement, Wissensvernetzung und die Einführung einer klinikweiten Suchstrategie sind daher sowohl aus wirtschaftlichen Gründen unerlässlich als auch aufgrund von (Daten-)Sicherheitsaspekten. Denn nur so ist jederzeit zweifelsfrei nachvollziehbar, wo welche Daten lagern, wie sie vernetzt sind und wer wann Zugriff darauf hatte.

nl/KWM
Bildquelle:
© wladimir1804/ Adobe.Stock.com

Hinterlassen Sie einen Kommentar