Urlaubslektüre mit Klinikbezug Teil 1: Die Memoiren eines Juniorarztes

Urlaubslektüre © Jenny Sturm/Adobe.Stock.com

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Sommerzeit ist Ferienzeit: Sie grübeln noch, welche Urlaubslektüre Sie einpacken sollen? Dann haben wir heute und am kommenden Freitag jeweils einen Tipp für Sie! Ausgewählt haben wir Bücher mit amüsantem beziehungsweise historischem Klinikbezug. Unsere erste Empfehlung sind die geheimen Tagebücher eines englischen Assistenzarztes.

In England ist Adam Kay ein gefeierter Comedian. Zuvor hat er jedoch ein Medizinstudium absolviert und war für sechs Jahre als Assistenzarzt tätig. Aus dieser Zeit stammen seine kurzen Tagebucheinträge. Denn, so schreibt Adam Kay in seinem Vorwort: „Allen Ärzten wird nahegelegt, ihre Erfahrungen in der Klinik ‚reflektierend‘ zu protokollieren.“

Und das tut er: Unterhaltsam und bisweilen schonungslos gewährt er seinen Lesern Einblicke in seine Ausbildungszeit. Von den Anfängen als Junior Doctor über mehrere Stellen als Assistenzarzt bis zum Leitenden Oberarzt berichtet er über erstaunliche Symptome wie juckende Zähne und Armschmerzen beim Wasserlassen. Gewöhnungsbedürftig sind mitunter auch die Pulsmess-Methoden auf Station, haarsträubend die Arbeitsbedingungen.

In Großbritannien war das Buch bereits ein Bestseller. In der deutschen Erstausgabe ist es Ende letzten Jahres im Goldmann Verlag erschienen. Auch hier hat es bereits eine begeisterte Leserschaft gefunden.

Adam Kay
Jetzt tut’s gleich ein bisschen weh!
Die geheimen Tagebücher aus dem Leben eines Assistenzarztes
Aus dem Englischen von Susanne Kuhlmann-Krieg
Goldmann Verlag, 2018

 

 

 

cp/KWM
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