Was bleibt ist der Mitarbeiter

Die erfolgskritische Rolle der Führungskräfte und der Personalvertretung bei der Einführung und Umsetzung von Wissensmanagement

Fachvortrag auf den Wissensmanagement-Tagen am 14./15. November 2017 in Stuttgart

Unter Wissensmanagement wird primär Fachwissen (Leitlinien, Standards), Rechtssicherheit (Gesetze, behördliche Vorgaben) und Organisationswissen (QM-Handbuch und Projektmanagement) verstanden. Im Sinne der Mitarbeiterorientierung stellt sich auch die Frage, wie Mitarbeiter in das „kulturelle Wissen“ (Unternehmenskultur) eingebunden werden können. Besonders anspruchsvoll ist diese Aufgabe in komplexen Organsationen wie Krankenhäusern, die groß, interdisziplinär und stark differenziert sind. Die Erwartung der Mitarbeiter ist: „Ich möchte die Informationen, die mich etwas angehen. Zeitnah, leicht verfügbar und verständlich aufbereitet“.

Der Beitrag diskutiert verschiedene Instrumente zur Einbindung und Information von Mitarbeitern wie Intranet, Internet, Befragungen, Foren, Meldesysteme, Mitarbeiter-Apps etc. Kosten, Nutzen und die Akzeptanz werden dabei kritisch beleuchtet. Das Spannungsfeld zwischen mitarbeiterorientierten Angeboten und Services für Mitarbeiter im Internet oder/und Intranet kann an der aktuellen Neuentwicklung der Albertinen-Homepage dargestellt werden.

Mit der zunehmenden Digitalisierung und der Nutzung von privaten Devices (Smartphone, Tablet-PC) kommen auch neue Fragen des Datenschutzes auf, bspw. bei der Nutzung elektronischer schwarzer Bretter (im Internet), von firmeninternen Onlineumfragen, der Darstellung firmenbezogener Aktivitäten im Internet (Betriebssport) etc.

Kritische Erfolgsfaktoren für die Umsetzung mitarbeiterorientiertem Wissensmanagement ist die Mitbestimmung durch Personalvertretungen und ist der Rückhalt durch die Unternehmensleitung. Je mehr die Tools im Sinne des Web 2.0 interaktiv sind, desto mehr müssen Aspekte der Verhaltenskontrolle (Mitbestimmung) und der Außendarstellung (Image) berücksichtigt werden.

Über den Referenten
Tom Krause ist seit über 15 Jahren Qualitätsmanager und Datenschutzbeauftragter für die Albertinen-Gruppe, einem diakonischen Dienstleister in Hamburg mit zwei Krankenhausbetrieben, Einrichtungen der Altenhilfe und Servicebetrieben. Zu den Kernaufgaben gehört auch die Administration des Intranets und die Begleitung von mitarbeiterorientierten Projekten. Für die Albertinen-Schule und die Hochschule Fresenius ist Herr Krause auch als Dozent tätig.

Tom Krause
Albertinen Diakoniewerk e.V.
Qualitätsmanager

Tom Krause ist seit über 15 Jahren Qualitätsmanager und Datenschutzbeauftragter für die Albertinen-Gruppe, einem diakonischen Dienstleister in Hamburg mit zwei Krankenhausbetrieben, Einrichtungen der Altenhilfe und Servicebetrieben. Zu den Kernaufgaben gehört auch die Administration des Intranets und die Begleitung von mitarbeiterorientierten Projekten. Für die Albertinen-Schule und die Hochschule Fresenius ist Tom Krause auch als Dozent tätig.

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