Wie gut ist Ihre Klinik? Höhere Reputation dank Wissensmanagement

Verbesserungen © VanHope/ Adobe.Stock.com

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Bei der Wahl der „richtigen“ Klinik kann es nicht gut genug sein. Nur beste Leistungen möchten Patienten für sich beanspruchen. Verständlich! Daher kommt der Reputation von Krankenhäusern eine hohe wirtschaftliche Bedeutung zu. Und um sie zu verbessern, sollten die Verantwortlichen ihren Fokus insbesondere auf einen Bereich legen: das Wissensmanagement. Dadurch lassen sich genau die Stellschrauben bedienen, auf die es für die Patienten wirklich ankommt.

Qualitätsberichte schneiden schlecht ab

Wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Davon können Patienten auf der Suche nach einer geeigneten Klinik ein Lied singen. Bei der Entscheidungsfindung sollen ihnen insbesondere die gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätsberichte helfen. Doch genau die zählen in der Praxis nur wenig. In einer repräsentativen Umfrage fanden die Asklepios Kliniken heraus, dass nicht einmal jeder Zweite überhaupt von deren Existenz weiß. Und nur jeder Siebte bis Zehnte zieht sie tatsächlich als Informationsmedium heran.

Mit Kommunikation und Transparenz punkten

Was hingegen Gewicht hat, sind die Meinungen von Hausarzt, Familie und Freunden. Und für sie kommt es vor allem auf sichtbare Indikatoren an, wie Patientenkommunikation, Servicequalität und Transparenz. Laut einer Erhebung des Deutschen Instituts für Service-Qualität in Kooperation mit der Initiative Praxis+Award rangieren Wartezeiten & Co. auf der Rangliste des Empfehlungsmanagements sogar noch vor dem Heilungserfolg.

Wissensmanagement mit positiver Außenwirkung

Genau an dieser Stelle setzt Wissensmanagement an. Es optimiert Prozesse, verbesserte die Arzt-Patienten-Kommunikation, macht Abläufe transparent und Entscheidungen nachvollziehbar. Wer an seinem Image proaktiv arbeiten und die Patientenzahlen erhöhen möchte, der sollte folglich hier ansetzen und seine Anstrengungen im Wissensmanagement bündeln. So lassen sich gleichzeitig verschiedene Stellschrauben justieren, die sich nachweislich positiv auf die Außendarstellung des Krankenhauses auswirken.

Den Status quo bestimmen

Ansatzpunkte gibt es viele. Wo der größte Optimierungsbedarf besteht, sollten Kliniken zunächst anhand einer Reifegradanalyse herausfinden. Sie gibt Auskunft über den Status quo. Daraus lassen sich konkrete Handlungsanweisungen ableiten, wie sich das Bestehende verbessern lässt. Wird beispielsweise eine zu lange Wartezeit in der Notaufnahme diagnostiziert, sollte das Aufnahmemanagement auf den Prüfstand kommen.

Individuellen Optimierungsbedarf bestimmen und umsetzen

Die Umsetzung erfolgt dann entsprechend der individuellen Gegebenheiten. Woran erkennen wir, wer vorrangig behandelt werden muss? Und wie wird der Prozess für die Patienten transparent? Auch die Kommunikation spielt dabei eine wichtige Rolle. Das sind genau die Punkte, auf die es bei der Bewertung einer Klinik ankommt. Nicht nur in der Notaufnahme.

nl/KWM
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