Wissensmanagement & Employer Branding: Digitale Kliniken sind attraktiver

Automatisierte Prozesse, virtuelle Vernetzung und Employee Self Services – der Grad der Digitalisierung entscheidet nicht nur über Informationszugänge und Wissenstransparenz, sondern gilt zudem als wichtiger Indikator für die Arbeitgeberattraktivität. Und die wiederum ist wichtig für die Zufriedenheit des bestehenden Personals und – mindestens genauso wichtig – für den Erfolg im War for Talents: Digitalisierte Prozesse machen das Recruiting neuer Mitarbeiter zielgerichteter und schneller. Zudem gelten digitale Krankenhäuser als moderner und innovativer.

Digitale Kliniken verfügen über eine gelebte Wissenskultur

Digitalisierung bedeutet mehr als nur die Einführung von intelligenter IT und smarter Software. Damit sich digitale Lösungen etablieren, braucht es ein Umdenken in den Köpfen der Mitarbeiter. Sie müssen bereit sein, ihr Wissen offen zu teilen, Entscheidungsprozesse transparent zu machen und Feedback – egal ob positiv oder negativ – als konstruktive Rückmeldung und Chance zur Weiterentwicklung zu sehen. Das gelingt aber nur, wenn die Führungsriege dieses Verhalten vorlebt und zulässt. Erfolgreiche Digitalisierung setzt folglich eine gelebte Wissenskultur voraus. Ein solches Mindset ist es, das vor allem junge Fachkräfte aktiv fordern. Statt Gehalt und Reputation wünschen sie sich Respekt und Anerkennung, hierarchieübergreifenden Austausch und aktiven Wissenstransfer. Nachhaltig digitalisierte Krankenhäuser entsprechen damit dem Wertkanon der Generationen Y und Z – und wirken auf sie daher besonders anziehend. Bei der Suche nach einem neuen Arbeitgeber können Digitalisierung und Wissensmanagement für potenzielle Mitarbeiter daher zu wichtigen Entscheidungskriterien werden.

Digitale Kliniken bieten mehr Selbstbestimmung

Die Adresse nach dem Umzug ändern, die Lohnsteuerklasse in Folge einer Heirat anpassen oder den Resturlaub einsehen: In analogen Kliniken geht das häufig nur über die Personalabteilung und ist mit dem Ausdrucken und Ausfüllen von diversen Formularen verbunden. Ganz anders in digitalen Organisationen: Mitarbeiter können den Großteil der personaladministrativen Verpflichtungen eigenständig erledigen. Möglich machen das Employee-Self-Services-Portale. Sie ermächtigen die Beschäftigten, ihre Personalangelegenheiten weitgehend selbst in die Hand zu nehmen und sorgen damit für ein Mehr an Autonomie. Gleichzeitig wird die Personalabteilung nachhaltig entlastet, was wiederum Ressourcen für die Bewältigung strategischer Aufgaben freisetzt.

Digitale Kliniken schonen Ressourcen

Doch nicht nur die Personalabteilung wird entlastet. Dank Automatisierung erfolgen auch alle anderen administrativen Prozesse schneller – und weitgehend ohne menschliches Zutun. Statt Patientendaten händisch einzugeben und Dokumentationen manuell zu verfassen, funktionieren vor allem Routineprozesse eigenständig. Das beginnt beim Posteingang reicht über die gesamte Leistungsabrechnung und betrifft auch die medizinischen Abläufe – vom Arztgespräch über die Auswertung von Laborergebnissen bis hin Umgang mit Patientenakten. Für bestehende und künftige Beschäftigte bedeutet das: weniger Verwaltung und mehr Zeit für die Menschen. Also für die Patienten, aber auch für Kollegen und Mitarbeiter.

Digitale Kliniken besetzen offene Stellen schneller nach

Digitale Kliniken sind nicht nur attraktiver und arbeiten ressourcenschonender, sie besetzen offene Stelle auch deutlich schneller nach als analog-agierende Häuser. Kein Wunder: Sie automatisieren und digitalisieren ihre gesamte Organisation – und damit auch die Recruiting-Prozesse. So finden Kliniken mittels Job-Matching schneller passende Kandidaten, lernen sie im virtuellen Bewerbungsgespräch zeitnah kennen und brauchen dank digitaler Signatur auch für die Vertragsunterzeichnung keinen Präsenztermin mehr.

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