Wissensmanagement für erfolgreiches Klinikmanagement

Management © Robert Kneschke – Adobe Stock

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In Krankenhäusern greifen vielfältige, heterogene Prozesse ineinander und sorgen für einen möglichst reibungslosen Klinikbetrieb. Diese Maschinerie ist durch zunehmend komplexere Abläufe, steigende Datenmengen und Patientenzahlen bei gleichbleibender Ressourcenknappheit gefährdet. Genau hier setzt Wissensmanagement an und sorgt dafür, dass der Klinikbetrieb auch künftig unterbrechungsfrei funktioniert.

Wissen, Informationen und Daten im Griff

Nicht nur die weltweiten Datenmengen nehmen zu, sondern auch speziell die Informationen, die Krankenhäuser verarbeiten müssen. Um die internen und externen Datenfluten zu beherrschen, ist IT-gestütztes Wissensmanagement unausweichlich.

  • So werden intern und extern erhobenen Patientendaten auf einen einzigen Blick ersichtlich.
  • Die erforderlichen Daten stehen zur Verfügung, um inner-, intra- und extra-organisationale Prozesse fehlerfrei anzustoßen bzw. durchzuführen.
  • Nur so lassen sich die gesetzlichen Anforderungen an den Schutz sensibler Gesundheitsdaten umsetzen.
  • Vorgaben der Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001:2015 zum Umgang mit Wissen können dadurch eingehalten werden.
  • Dadurch sind (teil-) automatisierte Klinikabläufe möglich. Diese sind dringend notwendig, um die Auswirkungen steigender Patientenzahlen, häufig mit multimorbiden Leiden, und den zunehmenden Fachkräftemangel abzumildern.

Und ohne Wissensmanagement?

Ohne den dringend erforderlichen Wandel im Gesundheitssystem, der mit der großflächigen Einführung von Wissensmanagement einhergehen sollte, gerät die gesamte Patientenversorgung ins Wanken. Und zwar auf mehreren Ebenen, unter anderem:

  • Die medizinischen Mitarbeiter werden die Patientenströme nicht mehr bewältigen können.
    Grund: fehlende Prozessautomatisierung, fehlende Daten
  • Die Gesundheitsausgaben steigen überproportional an.
    Grund: Manuelles Datenhandling ist zunehmend ressourcenintensiv.
  • Die Qualität der medizinischen Versorgung sinkt.
    Grund: Aktuelles valides Wissen ist nicht vernetzt und damit nicht zugreifbar.
  • Die Gesundheitsdaten sind nicht ausreichend gesichert.
    Grund: fehlende IT-Systeme mit entsprechender Sicherheitsstufe

Krankenhäuser brauchen einen Wissensmanager

Die Gesundheitsbranche, darunter auch die Kliniken und Krankenhäuser, beschäftigt sich bereits mit Themen wie Wissensmanagement und Digitalisierung. Im Vergleich zu anderen Branchen kommen die Organisationen dabei aber deutlich langsamer voran. Um negative Auswirkungen rechtzeitig abwenden zu können, besteht dringender Handlungsbedarf. Wie der im konkreten Fall aussieht und welche Adhoc-Maßnahmen ergriffen werden sollten, kann am besten ein Wissensmanager entscheiden.

nl/KWM
Bildquelle: Robert Kneschke/Adobe.Stock

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