Zukunft der Datengetriebenen Medizin

Anwedung von Wearables und kognitiven Computern

Fachvortrag auf den Wissensmanagement-Tagen am 14./15. November 2017 in Stuttgart

Die großen Informationstechnologie-Fortschritte transformieren die Gesundheitsindustrie auf verschiedensten Ebenen: Auf der Ebene von Cloud Computing mit kognitiver Funktionalität und mit verbesserten Sensoren in Wearables. Die zur Diagnose und Therapie verfügbaren Daten können im klinischen Alltag nur durch kognitive Assistenzsysteme gemeistert werden. Kognitives Computing wird ein essentieller Teil der Medizin werden, denn aus der Datenflut müssen die zur Diagnose und Behandlung relevanten Erkenntnisse gewonnen werden, um sinnvolle Lösungen bieten zu können. Wir sehen diese Technologie als Assistenzsystem, das dem Arzt zur Verfügung steht und Katalysator in der digitalen Revolution der Medizin ist.

Mit der Miniaturisierung sind wir heute in der Lage Wearables herzustellen, die verschiedene medizinisch relevante Größen kontinuierlich messen und interpretieren. Die verbesserten Effizienzen erlauben lange Betriebszeiten so dass die Systeme nicht oft aufgeladen werden müssen. Ein Hauptthema ist die Benutzung von Wearables im Bereich Home Care: Hier liefern verschiedene Wearables medizinisch relevante Informationen die benötigt werden um Patienten zu überwachen die vorher weiter im Spital stationär beobachtet werden mussten. Unser Konzept beinhaltet einen Kognitiven Hypervisor der die Datenströme der Wearables sammelt, aufbereitet, Datensicherheit garantiert, erste Analysen erstellt, und eine optimale Kommunikation mit dem Patienten sicherstellt. Die gesammelten Daten werden weitergehend analysiert um die Behandlung kurzfristig besser auf einzelne Patienten anzupassen und langfristig besser Behandlungsschemas zu entwickeln. Damit können massiv Kosten im Gesundheitswesen gespart werden. Langfristig verwenden wir energieeffiziente neuromorphische hochintegrierte Systeme um die Interaktion zwischen Mensch und Maschine massiv verbessern – basierend auf Strukturen, die analog funktionieren wie unser eigenes Gehirn.

Über den Referenten
Dr. Bruno Michel hält einen Doktortitel in Biochemie und Computer Ingenieurwesen von der Universität Zürich und arbeitete am IBM Forschungslabor in Rüschlikon auf Rastertunnel-Mikroskopie, Soft-Lithographie, und thermisch-elektrischer Integrations-technologie mit derzeitigem Fokus auf Mikrotechnologie / Fluidik und 3D Packaging. Im Rahmen der Smart System Integrations-Initiative entwickelt er zukünftige daten-getriebene medizinische Technologien basierend auf effizienten kognitiven Wearables.

Dr. Sc. Nat. Bruno Michel, Manager Smart System Integration bei IBM Research – Zurich (GmbH)

Dr. Bruno Michel hält einen Doktortitel in Biochemie und Computer Ingenieurwesen von der Universität Zürich und arbeitete am IBM Forschungslabor in Rüschlikon auf Rastertunnel-Mikroskopie, Soft-Lithographie, und thermisch-elektrischer Integrations-technologie mit derzeitigem Fokus auf Mikrotechnologie / Fluidik und 3D Packaging. Im Rahmen der Smart System Integrations-Initiative entwickelt er zukünftige daten-getriebene medizinische Technologien basierend auf effizienten kognitiven Wearables.

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